So bewerben Sie Ihre Black Friday Angebote richtig

Black Friday – der Begriff hat sich in den letzten Jahren in der Schweiz und ganz Europa etabliert. Seinen Ursprung hat der Kauf-Event in Nordamerika. Eine gelungene Black Friday Kampagne steigert sowohl den Umsatz als auch die Bekanntheit Ihrer Marke. Gleichzeitig erfordert es Planung und eine klare Strategie, um eine solche Kampagne auf die Beine zu stellen. Wir beantworten in diesem Artikel zentrale Fragen rund um das Thema Black Friday und erläutern, wie Sie eine erfolgreiche Kampagne organisieren.

Was ist der Black Friday?

Inzwischen sind die Werbung und lange Schlangen am Black Friday Wochenende auch hierzulande Normalität. Zu diesem Ereignis locken viele Händler mit Rabatten die Kunden in die Läden und Onlineshops. Der Black Friday ist dabei eigentlich eine amerikanische Tradition. Er steht im engen Zusammenhang mit Thanksgiving, einem der wichtigsten Feiertage in den USA. Der Aktionstag fällt immer auf den Tag nach Thanksgiving. Die nordamerikanische Variante des Erntedankfestes findet immer am vierten Donnerstag im November statt. Gleichzeitig beginnt nach Thanksgiving auch die vorweihnachtliche Einkaufszeit und viele verbringen das Wochenende nach dem Fest traditionell mit der Familie.

In der Schweiz fand der erste Black Friday im Jahr 2015 statt. Die Warenhauskette Manor griff erstmals auf die nordamerikanische Marketingstrategie zurück. In nur wenigen Jahren hat sich der Black Friday in der Schweiz fest etabliert. So boten 2020 über 100 Händler eigene Aktionen an. Im selben Jahr erreichte der Umsatz innerhalb des Aktionstages einen geschätzten Umsatz von 500 Millionen Schweizer Franken im Non-Food-Sektor.

Allein 25 Prozent des Umsatzes werden jeweils im Onlinehandel generiert. Das entspricht etwa 125 Millionen Schweizer Franken. Gegenüber 2019 bedeutete dies eine Steigerung von etwa 30 Prozent im Onlinehandel (Quelle: presseportal.ch). Somit zeigt die Entwicklung klar, dass der Black Friday ein fester Bestandteil der Shopping-Kultur der Schweiz geworden ist. Mit steigenden Umsätzen in den nächsten Jahren ist zu rechnen.

 

Welche Angebote eignen sich für eine Black Friday Kampagne?

Der Black Friday ist vor allem für seine Angebote im Bereich der Unterhaltungselektronik bekannt. Einige der beliebtesten Waren, die an diesem Novembertag jeweils über den Ladentisch gehen, sind Smartphones und TV-Geräte. In der Schweiz gehört deshalb die Elektronikkette Media Markt zu den erfolgreichsten Akteuren an dem Aktionstag. Tatsächlich profitieren jedoch Händler aus allen Branchen von dem Event.

Unternehmen aus der Modebranche, wie etwa H&M oder Dosenbach, haben den Black Friday längst für sich entdeckt. Gleiches gilt für Händler aus anderen Branchen, wie Globus oder Hornbach, die auch im Bereich Food und Baumaterial aktiv sind. Selbst Marken mit eigenem B2C-Vertriebsnetzwerk beteiligen sich an dem Aktionstag. Auch hier sind die Vertreter wieder breit gefächert. Marken mit eigenen Black Friday Kampagnen sind beispielsweise Nike, Calida oder L’Oréal. Und auch im Dienstleistungssektor haben sich solche Kampagnen durchgesetzt. Besonders der Reisesektor, darunter auch die Branchengrössen TUI oder Kuoni, bieten Aktionen an und locken damit Kurzentschlossene sowie Winterurlauber mit Deals für die kommende Saison.

Der Grund dafür liegt vor allem im Interesse der Kunden. Der Black Friday hatte sich in den ersten Jahren bei einer jüngeren, männlichen Kundschaft durchgesetzt, die primär nach günstiger Elektronik gesucht hat. Mittlerweile ist der Aktionstag jedoch bei der Allgemeinheit angekommen, auch wenn nicht alle gezielt auf diesen Tag warten. Wichtig ist es also vor allem, die eigene Zielgruppe mit attraktiven Angeboten anzusprechen.

On- und Offline den Umsatz steigern

Weiterhin ist der Black Friday kein exklusives Event für den stationären Handel, auch wenn die Aktion hier geboren wurde. Der Onlinehandel ist längst auf den Zug aufgesprungen. Dies kommt auch dem Kaufverhalten der Kunden zugute. Immer mehr Menschen in der Schweiz shoppen online. Gerade ab 2020 hat der Onlinehandel, bedingt durch die Corona-Pandemie, nochmals deutlich zugenommen. Lag der Umsatz im Online- und Versandhandel im Jahr 2019 bei 10,3 Milliarden Schweizer Franken, waren es 2020 bereits etwa 13,1 Milliarden Schweizer Franken. Ein Grossteil davon, nämlich 11 Milliarden Schweizer Franken, entfallen auf Onlinehändler aus der Schweiz. Für das Jahr 2021 prognostiziert der Schweizer Handelsverband einen Umsatz der Onlinehändler von etwa 15 Milliarden Schweizer Franken.

Es zeigt sich also, dass der Black Friday nicht auf eine bestimmte Warenkategorie, eine Zielgruppe oder einen Absatzmarkt beschränkt ist. Mit der richtigen Strategie und Kampagne profitieren Sie an diesem Novembertag von einem erhöhten Umsatz, steigern Ihre Reichweite und die Bekanntheit Ihrer Marke.

 

Wie organisiere ich eine erfolgreiche Black Friday Kampagne?

Attraktive Angebote

Die Planung der eigenen Kampagne sollte einer klaren Strategie folgen. Den Anfang macht dabei die Auswahl der konkreten Angebote. Fragen Sie sich, welche Waren oder Dienstleistungen besonders attraktiv sind, um Kunden anzulocken. Gerade am Black Friday ist es sinnvoll, nicht die Ladenhüter anzupreisen, sondern beispielsweise auf aktuell stark nachgefragte Produkte zu setzen. Viele der Schnäppchenjäger sind zum Beispiel gezielt auf der Suche nach Hightech, wie einem aktuellen Smartphone.

Geeignete Rabattaktion

Der nächste Punkt ist die Planung der Rabattaktion. Hier lohnt sich ein Blick auf die Konkurrenz und wie diese das Thema angeht. Einzelne Rabatte sind meist keine ausreichende Strategie, um Aufmerksamkeit zu erregen und Kunden zu binden. Bei Manor beispielsweise sind die Black Friday Angebote mit der Kundenkarte verbunden. Besitzer dieser Karte erhalten zusätzlich 30 Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment. An diesem Beispiel zeigt sich, wie mit diesem Aktionstag auch der langfristige Aufbau einer Stammkundschaft gelingt. Die Rabatte locken die Käufer an, die sich dann eventuell auch spontan für eine Kundenkarte entscheiden. Durch die Daten, die Sie auf diesem Weg erhalten, erleichtern Sie sich später auch das Direct Marketing.

Direct Marketing nutzen

Das Direct Marketing ist auch am Black Friday eine gute Massnahme, um die Aufmerksamkeit der Kunden auf die eigenen Angebote zu lenken. Hierbei geht es vor allem darum, die Gruppe der Black Friday Easy Converter zu erreichen. Als Easy Converter wird die Käuferschicht bezeichnet, die nicht bewusst auf den Black Friday wartet, aber grundsätzlich markentreu und loyal ist. Durch das gezielte Ansprechen mittels Direct Marketing können Sie auch diese Käufer aktivieren.

Zielgruppe definieren

Sie sind jetzt also bereits bei der Definition der Zielgruppe für Ihre Kampagne. Diese entscheidet massgeblich die Wahl der Promotionskanäle und Marketingtechniken. Bestandskunden erreichen Sie beispielsweise über Newsletter, E-Mails oder auch, indem Sie Ihre Follower auf Social Media Kanälen ansprechen. Neukunden hingegen lassen sich im Allgemeinen gut über weitere Online Marketing Massnahmen ansprechen. Dazu gehören Werbemassnahmen auf der eigenen Webseite, aber auch der gezielte Einsatz von Google Ads und Social Media Werbung, um auf die eigenen Aktionen aufmerksam zu machen. Gerade in der Schweiz haben sich auch Webportale wie blackfriday.ch oder blackfridaydeals.ch etabliert, bei denen Händler ihre Angebote auflisten lassen können. Diese richten sich vor allem an Käufer, die den Black Friday bereits seit Jahren kennen und sich eine Übersicht über die Angebote verschaffen möchten.

Kapazitäten planen

Ein wichtiger Teil der Aktion ist auch die Planung der Kapazitäten. Dies betrifft sowohl den stationären Handel als auch den Onlineshop. Schlägt Ihre Werbekampagne ein, dann ist am Black Friday mit einem erhöhten Kundenansturm zu rechnen. Dies erfordert es beispielsweise, die Serverkapazitäten für den Onlineshop zu erhöhen oder für zusätzliches Personal in den Läden zu sorgen. Wichtig ist, dass an diesem Aktionstag der Service und somit das Einkaufserlebnis als positiv empfunden werden.

Aktionszeitraum ausdehnen

Passend dazu lassen sich die Aktionen auch auf einen längeren Zeitraum ausdehnen und die Planung für den Onlineshop sowie den Laden dementsprechend anpassen. Eine Kombination mit dem Cyber Monday, der auf den darauffolgenden Montag fällt, bietet sich beispielsweise für Onlinehändler an. Einige Händler, wie etwa La Redoute, dehnen die Black Friday Aktionen gleich auf eine ganze Woche aus.

 

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Start der Kampagne?

Der richtige Startpunkt ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg Ihrer Kampagne. Oftmals begehen Unternehmen den Fehler, die Aktionen zu früh anzukündigen. Gerade beim Black Friday ist jedoch eine enge zeitliche Verbindung zum eigentlichen Event angebracht.

Das bedeutet konkret, dass die Kampagne frühestens zwei Wochen vor dem vierten Donnerstag im November veröffentlicht werden sollte. Selbst eine Woche vor dem Aktionstag ist noch früh genug für Ihre Kampagne. Wer die Deals zu früh bekannt gibt, geht das Risiko ein, die Aufmerksamkeit der Kunden zu verfehlen. Es ist aber auch wichtig, den Veröffentlichungszeitpunkt mit der Marketingstrategie abzugleichen. Intensive E-Mail-Kampagnen, bei denen Sie Ihre Kundschaft mehrfach an die Aktionen erinnern, können gegebenenfalls auch früher gestartet werden.

Mit Google Ads sind auch kurzfristige Aktionen möglich. Hier profitieren Sie von der hohen Präsenz und dem erhöhten Suchvolumen nach Aktionsangeboten. Zudem können Sie mit Hilfe von Remarketing-Kampagnen über Google Ads, aber auch über Social Media Kanäle Kunden abholen, die sich die Angebote auf Ihrer Website bereits angesehen haben.

 

Fazit zur Planung von Black Friday Kampagnen

Kampagnen zum Black Friday lohnen sich für alle Händler. Der klassische Fokus auf Unterhaltungselektronik ist längst aufgehoben und Kunden aus allen Zielgruppen lassen sich mit geeigneten Kampagnen abholen.

Mit einer Kampagne an diesem Aktionstag können Sie unterschiedliche Ziele erreichen. Neben der direkten Umsatzsteigerung am eigentlichen Black Friday ist es auch möglich, dass Sie Ihre Kampagne zur Kundenbindung oder zur Steigerung Ihres Bekanntheitsgrads einsetzen. Die konkreten Ziele hängen von der strategischen Ausrichtung Ihrer Kampagne ab.

 

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