Moodboards – die Brückenbauer in der Kommunikation

Moodboards – die Brückenbauer in der Kommunikation

Geht es um die grundlegende Gestaltung von Projekten und damit verbundene Emotionen, lassen sich Ideen oft nur schwer vermitteln. Mit einem Moodboard können Sie hier Abhilfe schaffen, denn es erlaubt einen Austausch auf visueller und emotionaler Ebene und kann so die Abstimmung im Team deutlich vereinfachen.
Die gemeinsame Arbeit im Team an grossen Projekten ist heutzutage in vielen Branchen etwas ganz Alltägliches – das gilt auch und insbesondere für das Marketing. Grosse und kleine Kampagnen werden nicht mehr „im stillen Kämmerlein“ ausgetüftelt – stattdessen können verschiedene Mitarbeitende ihre Ideen einbringen, Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge machen, auf mögliche Fehler hinweisen und so zum Erfolg des Projekts beitragen. Gerade bei der Gestaltung ist es jedoch oft schwierig, die eigenen Vorstellungen den Kollegen richtig zu vermitteln. Hier kann ein Moodboard ein ausgesprochen nützliches Hilfsmittel sein. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie ein solches Moodboard funktioniert, was Sie damit erreichen können und worauf Sie achten müssen, um es erfolgreich einzusetzen.
 

Was sind Moodboards?

Bei einem Moodboard handelt es sich um einen Raum, an dem Bilder, Texte und andere Elemente zu einem bestimmten Projekt gesammelt werden. In der Regel wird dabei eine Collage erstellt, die Bilder, Skizzen, typische Aussagen und Ähnliches enthält, die einen Gesamteindruck des Projekts vermitteln sollen. Klassischerweise geschieht das an einer Tafel oder einem Whiteboard, alternativ können Sie inzwischen aber auch ein digitales Moodboard erstellen.
Das Moodboard soll, wie der Name schon sagt („mood“ englisch für „Stimmung“), die grundlegende Atmosphäre des Projekts einfangen und visualisieren. Daher sind Moodboards im Marketing, aber auch in anderen Branchen, ein sehr beliebtes Werkzeug, das es ermöglicht, Ideen zur Gestaltung und zum Design aufzuzeigen und so die Kommunikation im Team erleichtert.
 

Wofür kann ein Moodboard verwendet werden?

Grundsätzlich gibt es keine festen Regeln oder Grenzen, wenn es um die Nutzung eines Moodboards geht, denn letztlich bestimmen Sie den Verwendungszweck. Im Allgemeinen gibt es aber vier Bereiche, in denen ein Moodboard sehr hilfreich sein kann, um Ideen und Gedanken zu vermitteln. Das sind:

  • Inspiration
  • Bestätigung
  • Führung
  • Kommunikation

Als Inspirationsquelle ist ein Moodboard ideal, so können Sie Vorschläge zu Vision und Identität des Projekts sammeln und ordnen. In diesem Fall ist es eine Art Leinwand, auf der das fertige Bild nach und nach Gestalt annimmt. Umgekehrt kann es aber auch der Bestätigung dienen – ist eine grundlegende Idee vorhanden, können Sie auf dem Moodboard Bausteine zusammenführen, die diese bestätigen und untermauern. Als Element der Führung liefert das Moodboard ein Grundkonzept, das als Leitbild für die weitere Gestaltung genutzt wird, und als Mittel der Kommunikation ermöglicht es Ihnen, Ihre Designs und Vorschläge der Unternehmensführung, dem Kunden oder anderen Stakeholdern vorzustellen.
Im Marketing sind Moodboards ein beliebtes Werkzeug, wenn es darum geht, Projekte und Marken zu visualisieren, Personas für die Abstimmung von Werbeaktionen zu entwickeln oder das Storytelling für Kampagnen zu konzeptionieren. Im Branding und für Präsentationen werden sie ebenfalls häufig verwenden. Sie vereinfachen dabei die Kommunikation zwischen den Beteiligten, da sie einen Raum bieten, Ideen nachvollziehbar darzustellen.
 

Wieso sollten Sie ein Moodboard nutzen?

Stand im Team die Konzeptionierung eines Projekts an oder mussten Sie ein Projekt beim Kunden vorstellen, haben Sie bisher möglicherweise nur auf Gespräche gesetzt – und das vielleicht auch sehr erfolgreich. Es stellt sich also die Frage, wieso Sie den Aufwand auf sich nehmen sollten, ein Moodboard anzulegen.
Die Antwort auf diese Frage ist recht einfach: Es wird Ihnen die Arbeit erleichtern. Insbesondere, wenn es um Emotionen und Bilder geht, reichen Worte oft einfach nicht aus. Wie soll zum Beispiel das Bild von „Familie“ in der Werbekampagne aussehen? Und welche Farben, Schriftsätze und Aussagen passen dazu? Welche Gefühle werden dadurch geweckt und wie wirken die verschiedenen Elemente im Zusammenspiel? Diese und ähnliche Fragen lassen sich mit Hilfe eines Moodboards viel leichter beantworten. Hinzu kommt, dass das Moodboard die Kommunikation erleichtert, denn alle Beteiligten sehen klar, worum es geht – das Bild einer Familie ist eben sehr viel aussagekräftiger als das blosse Wort.
Ein Moodboard kann Ihnen also helfen, Ihrer Vision Gestalt zu geben und diese zu verfeinern – es ist aber auch ein gutes Werkzeug, um Blockaden zu lösen. Können Sie sich zum Beispiel beim Design nicht für eine Variante entscheiden, stellen Sie die Möglichkeiten auf dem Moodboard gegenüber. Oder versammeln Sie alle Ideen und lassen Sie sich davon inspirieren, indem Sie Bausteine verschieben, anpassen und austauschen.
 

Welche Elemente hat ein Moodboard?

Wie weiter oben schon erwähnt, gibt es bei einem Moodboard keine festen Regeln, daher können Sie im Grund alles dafür verwenden, was Sie für sinnvoll erachten. Im Normalfall kommen aber zumindest verschiedene Bilder zum Einsatz, die die Essenz, das Wesen des Projekts oder einer Idee einfangen sollen. Dabei müssen die Bilder nicht zwingen etwas mit dem Thema selbst zu tun haben – vielmehr sollen sie eine passende Stimmung vermitteln. Geht es zum Beispiel um eine Werbekampagne, die auf junge Familien abzielt, könnte auch das Bild eines Dorfs oder einer sommerlichen Wiese gewählt werden, um die Emotionen zu transportieren, die mit der Kampagne geweckt werden sollen.
Darüber hinaus werden für Moodboards meist Farben, Buchstaben und kurze Aussagen verwendet, aber auch Texturen und visuelle Metaphern sind durchaus übliche Elemente.
 

Wie wird ein Moodboard erstellt?

Ein Moodboard kann ein sehr nützliches Hilfsmittel sein – allerdings müssen Sie es auch richtig einsetzen! Bevor Sie anfangen können, Bilder und andere Dinge für Ihr Moodboard herauszusuchen, kommen erst einige andere Schritte. Zu Anfang sollten Sie eine Zielsetzung definieren – was wollen Sie mit dem Moodboard erreichen? Es hat nämlich entscheidenden Einfluss auf die Gestaltung, ob Sie Ideen für ein Konzept sammeln wollen oder einem Kunden eine ausgearbeitete Vorstellung eines Projekts vermitteln möchten.
Im Anschluss müssen Sie sich entscheiden, ob Sie ein digitales oder physisches Moodboard erstellen wollen, und die nötigen Materialien beziehungsweise Tools besorgen. Dann erst geht es daran, Elemente wie Bilder, Farben und Aussagen für das Moodboard zu sammeln. Diese Elemente müssen dann sortiert und auf dem Moodboard passend arrangiert werden. Dabei ist es nicht erforderlich, dass alles gleich den perfekten Platz findet, denn in der Regel wird ein Moodboard mehrfach überarbeitet, bis die endgültige Gestaltung gefunden wurde. Ist das geschehen, kommt jetzt der Moment, Schlüsse aus dem Moodboard zu ziehen und diesen dann für zuvor gewählte Zielsetzung zu nutzen.
 

Fazit

Moodboards können ein sehr nützliches Werkzeug sein, um die Kommunikation in Teams oder mit Kunden zu erleichtern, da sie es ermöglichen, Ideen und Konzepte zu visualisieren. So lassen sich diese einfacher vermitteln, bewerten und anpassen. Dank der freien Gestaltung können Moodboards zudem sehr vielseitig eingesetzt werden und bieten in verschiedenen Bereichen den nötigen Raum, um Designs und Entwürfe auszuprobieren und zu verfeinern.
 

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