Welches Zukunftspotenzial bietet Sensor Driven Marketing?

Welches Zukunftspotenzial bietet Sensor Driven Marketing?

Sicherlich haben Sie in Ihrem Leben schon einmal ein Fitnessarmband gesehen oder besitzen sogar selbst eines. Möglicherweise haben Sie auch von der Vision des Kühlschranks gehört, der erfasst, welche Lebensmittel verbraucht wurden und sofort fehlende Lebensmittel nachbestellt.

Diese Vision ist gar nicht weit von der Realität entfernt, denn Sensoren, die den Zustand von Menschen, Maschinen oder Geräten messen und Daten sammeln, werden in unserem Leben immer wichtiger.

Vielleicht sind Ihnen in diesem Zusammenhang auch schon die Begriffen Industrie 4.0, das Internet der Dinge und Sensor Driven Marketing zu Ohren gekommen. In diesem Artikel erfahren Sie, was die Begriffe bedeuten und wie Sensor Driven Marketing in der Realität aussehen kann.

 

Industrie 4.0 – Die neue industrielle Revolution?

Fangen wir aber von vorne an.

Kommunikation und Informationsaustausch sind seit jeher essenziell für die Menschheit. Natürlich ist mündliche Kommunikation besonders wichtig, aber zunehmend verläuft Informationsaustausch auch digital.

Durch die Digitalisierung ist es möglich, dass wir ein weltweites Netzwerk bilden können und sogar imstande sind, zum Beispiel mithilfe eines mobilen Geräts von überall auf unsere Daten zugreifen zu können.

Die Digitalisierung betrifft aber auch die Industrie: Maschinen, Menschen und Prozesse sind bei diesem Informationsaustausch untereinander verbunden. Der Vorteil ist, dass Prozesse in Echtzeit verarbeitet werden können.

 

Eine neue industrielle Revolution

Der von Henning Kagermann, Wolf-Dieter Lukas und Wolfgang Wahlster erfundene Begriff „Industrie 4.0“ wurde 2011 auf der Hannover-Messe das erste Mal verwendet. Es ist die Bezeichnung der vierten industriellen Revolution.

Die erste industrielle Revolution war die Mechanisierung von Arbeitsprozessen mittels Wasser- und Dampfkraft. Während der zweiten industriellen Revolution wurde mithilfe elektrischer Energie und Fliessbändern die Massenproduktion vorangetrieben. Bei der dritten, digitalen Revolution wurde Elektronik und IT zur weiteren Automatisierung von Produktionsketten genutzt.

Die Industrie 4.0 lehnt sich bei der Bezeichnung also an die industriellen Revolutionen an, aber auch an Versionsbezeichnungen von Computersoftware zum Beispiel. Die «4» bezeichnet somit die neue, verbesserte Versionsnummer.

Mithilfe der Vernetzung in der Industrie 4.0 von Mensch, Maschinen und Maschinen untereinander können Produktionsprozesse weiter automatisiert, optimiert und effizienter gemacht werden. Ausserdem steigert sich dadurch die Wettbewerbsfähigkeit im eigenen Land und eröffnet neue Chancen auf dem Weltmarkt.

 

 

Das Internet der Dinge, eine grosse Datensammlung

Zum Organisationsgestaltungskonzept der Industrie 4.0 gehört das Internet der Dinge (auch bekannt als Internet of Things, IoT). Dieses beschreibt die Vernetzung von Maschinen, Geräten und Sensoren. Der Begriff wurde bereits im Jahr 1999 verwendet und geht auf Kevin Ashton, einen Technologie-Pionier, zurück.

Im Internet der Dinge werden Informationen aus der realen Welt in virtuelle Informationen umgewandelt. Diese können schliesslich in Echtzeit weitergegeben und verarbeitet werden.

Dabei handelt es sich zum Beispiel um Zustandsinformationen. Ein Drucker kann beispielsweise die Information, dass der Druckertoner leer ist, ins Internet der Dinge weiterleiten, das wiederum dafür sorgt, dass sofort Nachschub bestellt wird. Ein anderes Beispiel sind Probleme mit dem Drucker: Diese können ebenfalls weitergeleitet werden und mittels Fernwartung kann ein Experte das Problem direkt beheben.

 

Aufwand oder Unterstützung für den Menschen?

Diese kleinen Computer, die in den Geräten in unserem Alltag eingesetzt werden, sollen den Verbrauchern keine Arbeit bereiten. Im Gegenteil, sie sollen den Menschen unmerklich unterstützen und den Alltag vereinfachen.

Die Informationen, die die Alltagsgeräte über das Internet der Dinge weitergeben, sollen zur verbesserten Nutzbarkeit für den Anwender ausgewertet werden. Auch kann die Umgebung eines Nutzers auf diese Weise verbessert werden. Etwa wenn der Energieaufwand zum Heizen eines Raumes durch Messungen der Raumbedingungen vermindert werden kann.

Um das grosse Ziel zu erreichen, sind jedoch einige Schritte notwendig. Beispielsweise müssen Dienste, Produkte und anderen Komponenten vereinheitlicht werden, damit man diese miteinander verbinden kann respektive sie untereinander kommunizieren können.

Was auf den ersten Blick nach einem weiten Weg klingt, ist zum Teil aber schon heute Realität oder wird in naher Zukunft möglich sein. Aufgrund des rasanten technologischen Wandels steigt die Zahl dieser Produkte, die Teil des Internets der Dinge werden können, laufend an. Wichtig in diesem Prozess sind Sensoren, die immer weiter in unseren Alltag integriert werden.

 

Sensoren – kleine Allround-Talente

Sensoren können genutzt werden, um alle möglichen Dinge zu messen: Von Bewegung, über Licht, Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck, Distanz, bis hin zu Herzschlägen respektive Puls.

Durch das Voranschreiten der Technologie werden Sensoren immer kleiner und billiger. Sie können überall verwendet werden: In Kleidungsstücken, mobilen Geräten oder Maschinen. Für Firmen bedeutet das, dass sie Daten sammeln, bedeutsame Erkenntnisse gewinnen und dadurch ihre Produkte verbessern können.

 

Zielgenaues Marketing möglich

Aufgrund des breiten Anwendungsfeldes bieten Sensoren in ganz unterschiedlichen Kontexten neue Möglichkeiten für das Marketing. Es gilt die mithilfe von Sensoren gesammelten Daten zu analysieren und damit die Marketing Experience für den Kunden noch individueller zu gestalten. Damit bieten Unternehmen eine innovative Customer Experience und können sich so gegenüber ihren Wettbewerbern einen Vorteil verschaffen.

Das Sensor Driven Marketing wird zum Beispiel für das Gesundheitswesen in Zukunft von grosser Bedeutung sein. Ältere Menschen können mithilfe von Sensortechnologien länger in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Denn beispielweise durch Messungen ihrer Vitalfunktionen kann aus der Ferne festgestellt werden, ob es den Betagten gut geht oder ob Hilfe benötigt wird.

Ein weiteres Beispiel aus dem Gesundheitswesen ist das Angebot „myStep“ der CSS. Kunden können mithilfe eines Schrittzählers ihre tägliche Anzahl Schritte via App der CSS mitteilen und – je nach Anzahl Schritten – eine monetäre Belohnung erhalten.
Auch in der Automobilindustrie werden Sensoren eingesetzt: Der Hersteller Tesla passt sich an die Wünsche des Nutzers an und kann über Nacht Leistungsupgrades installieren oder Mängel beheben.

Letztendlich können Prozesse auch im Bereich der Wartung und des Recyclings durch den Einsatz von Sensoren verbessert werden. Davon profitieren Kunden und die Firmen selbst.

 

Fazit

Wir können also festhalten, dass Sensor Driven Marketing innerhalb der sogenannten Industrie 4.0 anzusiedeln ist. Diese neue Industrialisierung schafft die Vernetzung von Mensch und Maschine und sogar von Maschinen untereinander. Dieser digitale Informationsaustausch bewirkt in Firmen eine effizientere Produktion und ist ressourcenschonender. Wie im Abschnitt „Das Internet der Dinge, eine grosse Datensammlung“ dargestellt, kann beispielsweise ein Drucker, dessen Toner bald leer sind, automatisch Nachschub bestellen. Der Zwischenschritt eines Mitarbeiters, der die neuen Toner bestellen muss, bleibt aus.

 

Das Internet der Dinge ist dabei ein unentbehrliches Hilfsmittel, damit die Informationen überhaupt gesammelt und verwertet werden können. Real existierende und virtuelle Gegenstände werden im Internet der Dinge miteinander vernetzt und helfen dem Menschen dabei, sein Leben zu optimieren.

Wichtig dabei ist, dass diese Technik unauffällig arbeiten kann. Sensoren sind dafür bestens geeignet, denn sie können von menschlichen Aktivitäten bis hin zu Umgebungswerten viele Daten aufzeichnen und weiterleiten.

Aufgrund der gesammelten Daten können Firmen ihr Marketing dann gezielt auf den individuellen Kunden abstimmen. Prozesse werden automatisiert, Menschen werden unterstützt. Nicht nur in unseren smart vernetzten Wohnungen wird das in Zukunft nützlich sein, sondern auch, um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.

 

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