Das Influencer-Marketing ist anderen Methoden in vielen Belangen überlegen – aber es verändert sich. Wir zeigen Ihnen, womit sie rechnen müssen.

Veränderungen und neue Entwicklungen im Influencer Marketing

Das Influencer Marketing war in vielerlei Hinsicht eine absolute Revolution im Bereich Marketing. Aber jetzt, wo der Glanz des Neuen etwas verblasst ist, gibt es einige Veränderungen, die Sie bedenken sollten, wenn Sie dieses noch immer sehr effektive Werkzeug weiter verwenden wollen. Hier erfahren Sie, welche neuen Entwicklungen es gibt und worauf Sie achten müssen.

Influencer Marketing, das schien in den letzten Jahren die „grosse neue Sache“ im Marketing zu sein. Und tatsächlich ist es so, dass diese Methode äusserst effektiv ist und eine enorme Wirkung entfalten kann. Allerdings währt nichts ewig, und so gibt es auch im Influencer Marketing Entwicklungen, angesichts derer Unternehmen ihre Strategie und Ausrichtung in diesem Bereich überdenken sollten. Früher hiess es oft „Hauptsache Influencer Marketing“ – diese Maxime ist heutzutage nicht mehr haltbar. Vielmehr müssen Firmen sich genau überlegen, welche Partner sie sich für das Influencer Marketing suchen, denn nur mit den richtigen Meinungsführern besitzt diese Methode für die Kunden die so oft gerühmte Authentizität, die entscheidend ist für die Wirksamkeit des Influencer Marketings. Im Folgenden erfahren Sie, wie sich das Influencer Marketing verändert hat – und wie Sie darauf reagieren müssen, um weiter erfolgreich mit Influencern Marketing betreiben zu können.

 

Was ist Influencer Marketing?

Bevor wir auf die Entwicklungen im Influencer Marketing eingehen wollen, ist es zunächst einmal sinnvoll, den Begriff Influencer Marketing kurz zu erklären. Wie der Name schon sagt, läuft das Marketing hier über sogenannte Influencer ab. Dabei handelt es sich um Personen, die online – insbesondere in den sozialen Medien – eine grosse Zahl an Followern haben und somit zu Meinungsmachern und Meinungsführern werden. Die Influencer werden von den Followern in der Regel als sehr vertrauenswürdig wahrgenommen, daher haben ihre Empfehlungen eine besonders starke Wirkung, was sie für das Marketing ausgesprochen interessant macht. Die Möglichkeiten im Influencer Marketing sind sehr vielfältig – so lässt es sich beispielsweise zur Imagepflege, für das Branding oder aber für die direkte Bewerbung eines Produkts einsetzen.

 

Wie hat sich das Influencer Marketing verändert?

Das Influencer Marketing gewann nicht zuletzt wegen der sehr hohen Conversion-Rate so stark an Bedeutung – im Vergleich zu anderen Marketing-Methoden liegt sie oft um ein Vielfaches höher. Das lässt sich vor allem mit der Authentizität erklären, die die Influencer in den Augen ihrer Follower besitzen. Wenn sie ein Produkt oder eine Marke empfehlen, ist diese Aussage für die Follower oft noch vertrauenswürdiger als die Empfehlung eines Freunds oder Familienmitglieds.

Das hat sich in letzter Zeit allerdings verändert. Durch die Zusammenarbeit mit Firmen und vor allem durch die Tatsache, dass Influencer häufig mit einer Vielzahl von Unternehmen Kooperationen eingehen, hat die Glaubwürdigkeit der Meinungsmacher stark gelitten. Durch die Bezahlung, die die Influencer von den Firmen erhalten, werden sie nicht mehr als unabhängig wahrgenommen, ausserdem passten Influencer und Unternehmen nicht immer gut zusammen, sodass Empfehlungen häufig nicht mehr als relevant gesehen wurden.

 

Vor welchen Herausforderungen stehen Firmen, die Influencer Marketing betreiben wollen?

Früher waren bei Influencern für das Marketing nur zwei Faktoren ausschlaggebend: die Zahl der Follower und die Engagement-Rate. Das hat sich unter anderem aufgrund der Erkenntnisse aus den letzten Jahren aber gewandelt. Inzwischen geht es eher darum, einen Influencer zu finden, der tatsächlich zur Marke und zum Unternehmen passt und diese glaubwürdig bewerben kann. Das ist einerseits wichtig, um die Authentizität wiederherzustellen, die das Influencer Marketing so erfolgreich macht, zum anderen mindert das Unternehmen so aber auch das Risiko, dass unerwünschte Inhalte veröffentlicht werden. Denn beim Influencer Marketing gibt man die Kontrolle über die Inhalte zumindest ein Stück weit aus der Hand – harmonieren Influencer und Unternehmen gut, ist die Gefahr deutlich geringer, dass der Influencer versehentlich etwas veröffentlicht, das nicht zur Unternehmensphilosophie passt oder der Firma gar schadet. Dieser sogenannte „Brandfit“ wird daher zukünftig eine entscheidende Rolle bei der Auswahl der Influencer spielen.

 

Was sind die Trends beim Influencer Marketing?

Wie im vorherigen Abschnitt erwähnt, rückt der Brandfit mehr und mehr in den Fokus. Nur wenn Unternehmen und Influencer gut zusammenpassen, bleibt die Glaubwürdigkeit gewahrt, sodass das Marketing seine volle Wirkung entfalten kann. Zudem setzen immer mehr Firmen auf eine dauerhafte Zusammenarbeit, die den Influencer zum Aushängeschild für die Marke oder das Unternehmen macht. Das gibt beiden Seiten Sicherheit und erlaubt es dem Unternehmen, den Influencer bestmöglich zu unterstützen. Auf diese Weise können langfristige Kampagnen angelegt werden, die den Einfluss des Influencers über Monate oder sogar Jahre ausnutzen.

Zudem wird es unumgänglich sein, den Influencern einen grösseren kreativen Freiraum einzuräumen, damit sie für ihre Follower weiterhin authentisch wirken. Ein Influencer, der lediglich die Vorteile eines Produkts „herunterspult“, liefert zwar „verlässliche“ Inhalte, verliert dadurch aber seine gesamte Glaubwürdigkeit. Um seine Follower zu begeistern, muss er sie auf seine für ihn typische Art ansprechen – und das geht nur, wenn er die Freiheit hat, eigene Inhalte zu produzieren. Dennoch ist es wichtig, die Verbindung zwischen Influencer und Unternehmen in die Customer Journey einzubeziehen, damit für die Follower echte Berührungspunkte zur Firma geschaffen werden. Das erfordert eine gute Abstimmung zwischen Unternehmen und Influencer, damit Letzterer genügend kreativen Freiraum hat, die Interessen der Firma aber trotzdem nicht zu kurz kommen.

Ein weiteres Thema wird die Reichweite der Influencer sein. Macro-Influencer mit mehr als 100.000 Followern werden für viele Firmen zunehmend uninteressant, da sie ein sehr heterogenes Publikum ansprechen und die Streuverluste entsprechend gross sind. Micro-Influencer mit maximal 10.000 Followern und Nano-Influencer mit höchstens 1000 Fans sind dagegen meist auf eine sehr spezielle Zielgruppe ausgerichtet, die sie aber bestens bedienen. Das schlägt sich unter anderem bei der Engagement-Rate nieder, die bei diesen „Mini-Influencern“ in der Regel wesentlich höher liegt als bei Macro-Influencern. Hinzu kommt, dass Macro-Influencer im Vergleich deutlich teurer sind als Micro- und Nano-Influencer.

Darüber hinaus werden Audio- und Videoinhalte immer wichtiger, da sie schlichtweg besser geeignet sind, Inhalte und vor allem Emotionen zu vermitteln – erzählt ein Influencer in einem Video begeistert von seinen Erfahrungen mit Ihrem Produkt, hat das einfach eine grössere Wirkung, als wenn er in seinem Blog darüber schreibt.

 

Fazit

Das Influencer Marketing bleibt weiterhin eine äusserst effektive und vielseitige Marketing-Methode – auch wenn sich seit den Anfängen einiges verändert hat. Durch eine gezielte Auswahl passender Influencer und ein offenen und partnerschaftlichen Umgang können Unternehmen aber dafür sorgen, dass die für den Erfolg des Marketings so wichtige Glaubwürdigkeit des Influencers erhalten bleibt. Zudem können über Nano- und Micro-Influencer Zielgruppen besser angesprochen werden, was die Effektivität der Massnahmen weiter erhöht. So wird das Influencer Marketing auch in Zukunft relevant bleiben.

 

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