So senden Sie E-Mail-Newsletter die nicht nerven

Wer kennt das nicht: Man ruft seine E-Mails ab und erhält Unmengen verschiedenster Newsletter. Beim Überfliegen der neuen Nachrichten löscht man die meisten, ohne sie anzuschauen. Übrig bleiben nur einige wenige mit besonders interessanten Betreffzeilen. Dass wir unsere Inboxen bei jedem Öffnen zuerst von lästigen und uninteressanten E-Mail-Newslettern befreien müssen, nervt.

Zu den nervenden Absendern will sich kein Marketer zählen. Deshalb auf das Versenden von Newslettern zu verzichten, wäre aber schade! Denn E-Mail-Newsletter bringen viele Vorteile mit sich:

  • Stärken der Markenidentität – indem Sie Ihren Lesern regelmässig interessanten Content zuspielen, erkennen diese Ihre Marke wieder und verbinden diese mit positiven Emotionen.
  • Reichweite von bestehendem Content erhöhen – Sie können beispielsweise Ihre Blogpost oder PR-Berichte versenden und so die Reichweite Ihrer Botschaften ausweiten.
  • Hohe Open Rate – durch die gezielte Anschrift ist der Anteil erreichter Empfänger bei E-Mail-Newslettern enorm hoch. Wenn beispielsweise “nur” ein Fünftel Ihrer Leser den E-Mail-Newsletter öffnet, dann entspricht das einer Click-Through-Rate, von der zum Beispiel viele Social Media Manager nur träumen.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, worauf Unternehmen beim Erstellen von E-Mail-Newslettern achten müssen, um von den Vorteilen zu profitieren, ohne zu nerven.

 

9 Tipps für bessere E-Mail-Newsletter

Wir haben Ihnen 9 Tipps für bessere E-Mail-Newsletter zusammengestellt. Wenn Sie sich daran halten, kommen Ihre Nachrichten garantiert gut an.

 

Tipp 1: Auf nur einen inhaltlichen Fokus reduzieren

Häufig überfüllen Marketer ihre E-Mail-Newsletter mit zu vielen unterschiedlichen Inhalten, die kaum in einem Zusammenhang stehen. Das kann die Leser schnell überfordern. Fokussieren Sie sich besser auf ein wichtiges Thema und achten Sie darauf, dass Sie alle Inhalte durch einen inhaltlichen „roten Faden“ verbinden.

 

Tipp 2: Mehrwert vor Verkaufsbotschaft

E-Mail-Newsletter, die einen permanent zum Kauf auffordern, ärgern die Leserschaft. Wenn Sie den Lesern aber inhaltliche Mehrwerte bieten, werden diese dankbar sein. Das bedeutet, dass Sie hauptsächlich informativen Content mit wenig werblichem Inhalt in den E-Mail-Newsletter packen sollten.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung:
Eine Firma verkauft Innendekorationsartikel. In ihrem E-Mail-Newsletter beschreibt sie ihren Lesern, wie sie selbst kreative Dekorationen basteln können, die zur aktuellen Saison passen. Einige der Produkte, die die Empfänger zum Basteln brauchen, sind im Online-Shop der Innendekorationsfirma erhältlich.
Den Hauptteil des E-Mail-Newsletters stellen die Bastelanleitungen dar, also mehrwertige und informative Inhalte. Danach verweist der E-Mail-Newsletter kurz auf die benötigten Produkte im Shop.

 

Tipp 3: Den Nutzen für die Leser klar und deutlich kommunizieren

Sobald man nur vage umschreibt, was die Leser erwartet, wirkt es unehrlich und weckt Misstrauen. In solchen Fällen verzichten die Leser lieber auf das Einschreiben. Sie wollen das Risiko nicht eingehen, anschliessend nur nervende Spam-Nachrichten zu erhalten, die ihnen keinen Mehrwert bieten.

Wenn Sie einen potenziellen Leser davon überzeugen wollen, sich für Ihren E-Mail-Newsletter einzuschreiben, müssen Sie es ihm schmackhaft machen. Beschreiben Sie genau:

  • Welche Inhalte den Leser erwarten (Sind es beispielsweise die Top-Angebote des Monats? Oder klären Sie als Schuhhändler Ihre Leser auf, welche Trends im nächsten Herbst aktuell sein werden?)
  • Zeigen Sie den potenziellen Empfängern auf, wie oft er den E-Mail-Newsletter erhält.
  • Beschreiben Sie genau, weshalb es sich für den Empfänger lohnt, den E-Mail-Newsletter zu lesen und zu abonnieren.

 

Tipp 4: Eine fesselnde Betreffzeile

Das Erste, was ein Leser sieht, ist die Betreffzeile. Beim Lesen entscheidet der Empfänger in Sekundenbruchteilen, ob er sich die Zeit nehmen soll, die Nachricht zu öffnen. Achten Sie also darauf, dass die Betreffzeile jedes Mal anders, kreativ und verlockend ist. Besonders wichtig ist, dass die Betreffzeile dem Leser bereits einen Nutzen in Aussicht stellt. Nur so gewinnen Sie in den Fluten von E-Mail-Newslettern die Aufmerksamkeit Ihrer Leser.
Preisen Sie beispielsweise das beste Angebot Ihres E-Mail-Newsletters bereits in der Betreffzeile an. Das Suggerieren von Knappheit verstärkt zusätzlich den Drang der Leser, den E-Mail-Newsletter anzuklicken, um jetzt gleich vom Angebot zu profitieren.

Beispiel:
50 % auf ausgewählte Produkte – nur heute!

 

Tipp 5: Klare Handlungsaufforderungen platzieren

Handlungsaufforderungen, sogenannte Call-to-Actions (CTA), sind ein beliebtes und effizientes Mittel, um die Leser zu einer Handlung zu führen. Aber aufgepasst! Sie sollten unbedingt vermeiden, dass die CTAs innerhalb eines E-Mail-Newsletters miteinander konkurrieren. Überhäufen Sie Ihre Leser also nicht mit unterschiedlichsten Handlungsaufforderungen, die ihn verwirren. Beschreiben Sie dem Leser genau, wozu Sie in auffordern möchten. Nehmen Sie den User an die Hand und führen Sie ihn durch den E-Mail-Newsletter hindurch, sodass er immer versteht, was gerade von ihm erwartet wird.

 

Tipp 6: Wählen Sie ein übersichtliches und schlichtes Design

Beim E-Mail-Newsletter-Design gilt: Weniger ist mehr! Je klarer und übersichtlicher das Design, desto besser. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Texte nicht künstlich in die Länge ziehen und zwischen den Abschnitten genügend leere Flächen lassen. So vermeiden Sie ein überhäuftes und chaotisches Erscheinen des E-Mail-Newsletters.
Der Leser muss die Möglichkeit haben, den E-Mail-Newsletter kurz zu überfliegen und trotzdem zu wissen, was darin enthalten ist. Setzen Sie dazu aussagekräftige Titel und arbeiten Sie wo möglich mit Aufzählungspunkten.
Es empfiehl sich zudem, eine einheitliche Struktur des Designs beizubehalten. Regelmässige Leser erkennen Ihre E-Mail-Newsletter wieder und finden sich schnell darin zurecht. Sie wissen, in welchem Abschnitt Sie welche Art von Informationen finden.

 

Tipp 7: Alt-Text der Bilder

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Passende Bilder können Emotionen verstärken und dienen als “Eyecatcher”, um die Aufmerksamkeit der Rezipienten zu gewinnen.
Leider zeigen viele E-Mail-Programme die Bilder in den Posteingängen nicht an. Um dem User aufzuzeigen, dass an dieser Stelle ein Bild stehen sollte, versehen Sie alle Bilder mit einem Alt-Text. Wenn einem Leser die Bilder nicht angezeigt werden, sieht er an der Stelle den Alt-Text des Bildes statt einem roten Kreuz als Platzhalter. Der Leser erkennt, dass dort ein Bild wäre und kann die Bildanzeige aktivieren.

 

Tipp 8: Abmeldung mit einem Klick

Geben Sie Ihren Lesern immer die Möglichkeit, sich mit einem Klick von Ihrem E-Mail-Newsletter abzumelden. Verzichten Sie auf zusätzliche Abmeldebestätigungen. Wenn Sie versuchen, den Lesern das Abmelden zu erschweren, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn diese sich genervt fühlen.

 

Tipp 9: Messen Sie die Resultate

Damit Sie die Resultate laufend optimieren können, sollten Sie die Ergebnisse des E-Mail-Newsletters messen. Das ermöglicht Ihnen, Schwierigkeiten respektive Verbesserungspotenziale zu erkennen und anzugehen. Zu den wichtigsten Kennzahlen eines Newsletters zählen die:

  • Open Rate (Anteil der effektiven Empfänger, die den Newsletter geöffnet haben),
  • Click Rate (Anteil der effektiven Empfänger, die im Newsletter min. einmal geklickt haben),
  • Anzahl Klicks (gesamte Anzahl Klicks aller Empfänger im Newsletter),
  • Empfänger total im Verhältnis zu den Bounces (Newsletter die nicht empfangen wurden),
  • Abmeldungen vom Newsletter (gesamte Anzahl Abmeldungen unter allen Empfängern).

 

Fazit

Viele Marketer halten sich beim Schreiben von E-Mail-Newslettern zurück, da sie nicht zu den nervenden Absendern gehören wollen. Doch das geht auch anders: Investieren Sie bei der Erstellung eines E-Mail-Newsletters genug Zeit. Wenn Sie sich an die 9 Tipps halten, kreieren Sie garantiert erfolgreiche E-Mail-Newsletter. Nutzen Sie das hohe Potenzial von E-Mail-Newsletter-Marketing, es lohnt sich!

 

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