So erzeugen Ihre Formulare mehr Response

So erzeugen Ihre Formulare mehr Response

Füllen Sie gerne Kontaktformulare aus? Wahrscheinlich eher nicht. Und genau so wie Ihnen geht es auch den Besuchern der Website Ihres Unternehmens. Verlangen Sie von ihnen bitte nicht, dass sie sich einfach so ein paar Minuten Zeit nehmen und sämtliche privaten Informationen preisgeben.
Das Ausfüllen von Formlaren ist unbeliebt. Trotzdem füllen wir alle von Zeit zu Zeit Formulare aus, weil wir einen angemessenen Gegenwert dafür erhalten. Es handelt sich also um eine Art Tauschgeschäft: die Zeit und die Daten des Users gegen einen Mehrwert, den Ihr Unternehmen potenziellen Kunden anbietet.
Um mehr Response über Formulare zu erhalten, haben Sie grundsätzlich also drei Möglichkeiten:

  • Sie können Ihre Formulare so gestalten, dass die User für das Ausfüllen möglichst wenig Zeit investieren müssen.
  • Sie können den Usern das Gefühl vermitteln, dass deren Daten bei Ihnen gut aufgehoben sind (Datenschutz und Verwendung der Daten).
  • Sie können den Usern ein attraktiveres Angebot für den Tausch der Daten machen.

Das ist einfacher gesagt als getan. In diesem Artikel stellen wir Ihnen eine Studie vor, die sich mit der Optimierung von Formularen beschäftigt und interessante Resultate erzeugt hat. Zudem geben wir Ihnen praktische Tipps, wie Ihre Formulare mehr Response erzeugen.

 

Wie viele Felder darf ein Formular enthalten?

Für uns Marketer gibt es nichts Wertvolleres als Kundendaten. Deshalb tendieren wir dazu, bei Formularen zu viele Felder einzufügen. Grundsätzlich gilt: Je weniger Felder, desto eher werden die Formulare ausgefüllt.

Zu diesem Schluss kommt auch die Studie „The Form Conversion Report 2015“ von Formstack:

Formstack_Studie
Wie die Grafik zeigt, heisst das aber nicht, dass Sie immer nur die E-Mail-Adresse von potenziellen Kunden abfragen sollten. Unter Umständen sind die User bereit, bis zu 22 Formularfelder auszufüllen. Dies ist zum Beispiel bei Bestellungen oder bei Umfragen der Fall. Auch bei Eventanmeldungen werden noch relativ viele Felder ausgefüllt.

 

Entscheidend für die User sind zwei Aspekte:

Ist nachvollziehbar, weshalb ich alle diese Angaben machen muss?

Bei der Bestellung eines Turnschuhs ist es dem User klar, dass er seine Postadresse angeben muss, damit man ihm die Schuhe zustellen kann. Um ein E-Book downloaden zu können, benötigt man diese Informationen nicht und der User wird sie kaum angeben.

Was bekomme ich für meine Daten?

Wenn Sie dem User etwas sehr Wertvolles anbieten, dann ist er im Gegenzug eher bereit, mehr Formularfelder auszufüllen und entsprechend mehr Daten zur Verfügung zu stellen.

In der Praxis hilft es, wenn man sich im Voraus überlegt, was mit den Daten danach passieren soll. Wenn Sie die User via E-Mail anschreiben möchten, dann müssen Sie ja keine Telefonnummer verlangen.

 

Informationen nur einmal abfragen

Was User immer wieder verärgert, ist, wenn sie mehrmals dieselben Daten eingeben müssen. Clevere Software schaffen mit sogenannten „Smart Forms“ Abhilfe: Die Formulare speichern vorherige Eingaben und zeigen die entsprechenden Felder gar nicht mehr an.

Auch bei Multichannel Direct Marketing Kampagnen gibt es die Möglichkeit, über personalisierte Landingpages dem User das Ausfüllen der Formulare durch vorausgefüllte Felder zu erleichtern. Dies ist möglich, wenn der User in einem personalisierten Mailing einen QR-Code scannt oder wenn er eine personalisierte URL (PURL) eintippt.

 

Mehrstufige Formulare nutzen

Ein weiterer Trick ist die Aufteilung der Formulare in mehrere Schritte. Das suggeriert dem User ein sehr kleines, schnell ausgefülltes Formular und er entscheidet sich eher, dieses auszufüllen. Wenn dann noch eine zweite Formularseite auftaucht, dann füllen diese immer noch deutlich mehr User aus, als wenn alle Formularfelder auf einer Seite ersichtlich sind. Die durchschnittliche Conversion Rate verdreifacht sich gemäss der Formstack-Studie von 4.53% bei einseitigen Formularen auf  13.85% bei mehrseitigen Formularen:

mehrseitige_Formulare

 

Privatsphäre achten

Die Conversion Rate lässt sich weiter steigern, indem man dem User die Sicherheit gibt, dass seine Daten vertraulich behandelt werden. Eine Möglichkeit ist, direkt neben den Formularfeldern zu erklären, was genau mit den Daten passiert und wie diese geschützt werden.
Weiter können Sie das Vertrauen steigern, indem Sie dem User erklären, weshalb Sie diese Daten überhaupt haben möchten. Transparenz heisst hier das Zauberwort.

 

Den Nutzen auf Userperspektive erklären

Überlegen Sie sich ganz genau, welchen Nutzen die User durch das Ausfüllen des Formulars erreichen können. Schreiben Sie diesen Nutzen unbedingt in den Titel des Formulars.
Wenn Sie zum Beispiel Anmeldungen für Ihren Newsletter sammeln möchten, dann können Sie die Überschrift „Informiert werden statt suchen“ setzen.
Noch wichtiger als der Formulartitel ist die Beschriftung des Absende-Buttons. Versuchen Sie auch da, dem User seinen Mehrwert aufzuzeigen. Es fällt Ihnen bestimmt eine attraktivere Beschriftung ein als „Anmelden“. Hier ein paar Beispiele:

  • Informiert bleiben
  • Tipps erhalten
  • Jetzt profitieren

 

Was sind gute Conversion Rates?

Die Conversion Rates sind je nach Formulartyp sehr unterschiedlich. Hohe Conversion Rates sind bei Gewinnspielen (35%) und bei Umfragen (14%) zu erwarten. Formulare für Eventanmeldungen werden von durchschnittlich 11% der Besucher ausgefüllt, der gleiche Wert gilt für Leadgenerierungsformulare, z. B. für den Download eines E-Books. Kontaktformulare werden durchschnittlich von 100 Besuchern nur einmal ausgefüllt.

conversion_rates

Quelle: https://www.formstack.com/docs/2015-Formstack-Form-Conversion-Report.pdf

 

Swiss Direct Marketing – Creating Response

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Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

 

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